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Bewertungskriterien

Die Gesamtbewertung ergibt sich aus der Summe der Bewertungspunkte für die einzelnen Disziplinen:

Drehbuch / Konzept / Idee:
Beurteilt werden der Film im Kontext mit der Kommunikationsaufgabe und der grundlegenden Idee sowie die Geschichte und deren Handlungsverlauf.

Regie (bzw. Creative Direction):
Beurteilt werden Regieleistung, dramaturgische Umsetzung, Schauspielerführung, Einsatz von Bild und Ton

Kamera (bzw. Interaktion/ Usability):
Beurteilt wird die fotografische Qualität (Bildgestaltung, Lichtführung, Bilddramaturgie)

Production Design (bzw. Gestaltung):
Beurteilt werden Styling, Maske, Ausstattung, Szenenbild

Schnitt (bzw. technische Umsetzung):
Beurteilt werden die Qualität des Schnitts und der Montage sowie die Dramaturgie von Bild und Ton

Postproduktion visuelle Effekte:
Beurteilt werden die visuellen Effekte wie 2D-, 3D-Animationen, Compositing, Grafik und Titel

Musik & Sounddesign:
Vertonung/Sounddesign: Beurteilt werden die Eigenständigkeit des Sounddesigns bzw. der SFX sowie die Dynamik der Vertonung im Zusammenspiel mit dem Film.
Musik / Komposition: Beurteilt werden die kreative Leistung der Original-Auftragskomposition, deren technische Umsetzung sowie deren emotionaler Beitrag zur Kommunikationsaussage des Films.
Ausnahme: Bei Musikvideos wird die Musik nicht bewertet

Juryprozess
Die Jurys visionieren sämtliche eingereichten Produktionen und nominieren in einer ersten Jurierungsrunde eine Shortlist. In der zweiten Jurierungsrunde zeichnen die Jurys die besten Produktionen mit einem Edi. aus.  Eine zusätzliche Fachjury, bestehend aus Spezialisten der Filmbranche, visioniert alle für die Shortlist nominierten Filme und vergibt den Spezial Edi., mit diesem werden Personen für filmische Einzelleistungen ausgezeichnet.
Auszeichnungen
Die Anzahl der Einreichungen verändert sich jährlich, die Anzahl der Edi. ist von der Anzahl der Einreichungen abhängig. Faustregel: mind. 20% der Einreichungen kommen auf die Shortlist, davon werden rund 20% ausgezeichnet. Pro Hauptkategorie vergeben die Juroren für die Gesamtleistung mindestens einen Gold Edi. wobei sie maximal 1 Gold Edi. pro Subkategorie sprechen können sowie weitere Auszeichnungen in Silber und Bronze.
Erklärung Spezial Edi.
Der Spezial Edi. ist keine Kategorie sondern eine Anerkennung für eine einzelne filmische Höchstleistung.
Alle für die Shortlist nominierten Filme aus allen Kategorien werden nochmals von einer unabhängigen Jury visioniert. Diese vergibt für herausragende filmische Einzelleistungen jährlich mindestens drei bis maximal neun Auszeichnungen. Filmische Einzelleistungen: Drehbuch/Kozept, Regie, Kamera, Production Design, Schnitt, visuelle Effekte, Musik/Sounddesign sowie bei den multimedialen Werken Creative Direction, Gestaltung, technische Umsetzung. Mit dem Spezial Edi. werden einzelne Personen ausgezeichnet, im Gegensatz dazu wird mit dem Kategorien Edi. die Gesamtleistung des Teams ausgezeichnet.