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Bewertungskriterien
Grundsatz
Die Juroren vom Edi. haben die Pflicht, jeden Film unparteiisch und ohne Vorbehalte gemäss den vorgegebenen Bewertungskriterien zu jurieren. Künstlerische Qualitäten lassen sich nicht an einem abstrakten Modell messen und darum hat im Endeffekt jede objektive Bewertung seine Grenzen. Umso wichtiger ist es, dass die Juroren dasselbe Verständnis haben, mit welchen objektiven Kriterien ein Film bewertet werden muss und es gibt bezüglich den Bewertungskriterien keinen Spielraum für eigene Interpretationen. Damit soll soweit wie möglich eine einheitliche Bewertung sichergestellt werden.

Wichtigstes Beurteilungskriterium ist die audiovisuell überzeugende Umsetzung des Kommunikationsauftrages. Buch, Regie, Bild, Ton und Montage müssen künstlerisch eine Einheit bilden, welche dem vermittelten Inhalt gerecht wird und die gestellte Aufgabe des Auftraggebers an die Produktion sinngemäss umsetzt. Ein Gewinnerfilm muss in allen Filmdisziplinen absolute Bestleistungen ausweisen.

Beurteilungskriterien
1. Handwerklich überzeugend
2. Gestalterisch kreativ
3. Informationsqualität
4. Kommunikationsziel unterstützend
5. Eigenständig, neuartig
Juryprozess
Die Jurys visionieren sämtliche eingereichten Produktionen und nominieren in einer ersten Jurierungsrunde eine Shortlist. In der zweiten Jurierungsrunde zeichnen die Jurys die besten Produktionen mit einem Edi. aus. Eine zusätzliche Fachjury, bestehend aus Spezialisten der Filmbranche, visioniert alle für die Shortlist nominierten Filme und vergibt den Spezial Edi.
Auszeichnungen
Die Anzahl der Auszeichnungen ist von der Anzahl der Einreichungen abhängig. Faustregel: mind. 20% der Einreichungen kommen auf die Shortlist, davon werden rund 20% ausgezeichnet. Pro Hauptkategorie vergeben die Juroren für die Gesamtleistung mindestens einen Gold Edi. Die Jury kann auch in jeder Sub-Kategorie einen Gold Edi. sowie weitere Auszeichnungen in Silber und Bronze vergeben.